WHAT'S THE

CONCEPT

Vegetative Frequenzen

 

Berührung mit Planzen.

29. September # 14:00 Uhr - ca. 22:00 Uhr 

Interkultureller Gemeinschaftsgarten

Grünstreifen

 

Natur und Kunst, Umwelthemen, interkulturelle Musik und Kulinarisches an einem spannenden Ort und lädt ein zum Verweilen unter alten Bäumen.

 

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Die Natur Berührung: 

Hautkontakt ist für uns Menschen lebenswichtig. Zugegeben, nicht jede Berührung wird von uns als angenehm empfunden. So mancher Körperkontakt, manches Anfassen und Antatschen kann auch aufdringlich oder gar verletzend sein. Insbesondere wenn dabei Distanzzonen unterschritten beziehungsweise Intimsphären verletzt werden.

 

In den meisten Fällen aber wirkt die Berührung wahre Wunder. Schon Säuglinge reagieren auf die Sinneswahrnehmung positiv und mit Wohlbefinden. Sanftes, liebevolles Streicheln oder auch einfach nur umarmt und gehalten werden, senkt automatisch unseren Stresslevel und den Puls. Unser Körper reagiert auf Berührung, Zärtlichkeit und Hautkontakt unmittelbar: Ängste nehmen ab, wir kommen zur Ruhe, sogar das Immunsystem wird dadurch gestärkt.

Grund dafür ist unter anderem die Ausschüttung zweier Hormone bei Berührungen:

  • Oxytocin – es stärkt Vertrauen und die Bindung zwischen Menschen.

  • Serotonin – auch Kuschelhormon genannt. Es hebt die Stimmung und eliminiert Depressionen.

Die Haut ist das größte Sinnesorgan des Menschen. Sie überzieht unseren ganzen Körper. Bei einem Erwachsenen kann das eine Fläche von knapp zwei Quadratmetern ausmachen. Wir können uns die Nase, Augen und Ohren zuhalten, den Mund schließen – aber den Tastsinn ausschalten können wir nicht.

„Es gibt kein Säugetier, das sich ohne Berührung adäquat entwickelt“, erklärte zum Beispiel der Psychologe Martin Grunwald von der Uni Leipzig im Wissenschaftsmagazin GEO. „Es überlebt den Mangel an Kontakt nicht.“

Nicht zufällig werden Streicheleinheiten inzwischen auch als Dienstleistung angeboten – etwa in der Körperpsychotherapie. Ebenso wenig ist es ein Zufall, dass etwa Jesus bei seinen Heilungen Menschen berührt oder die Hände aufgelegt hat. Überhaupt gehört das Handauflegen in zahlreichen Religionen zu einem segnenden, heilenden Ritual, das Menschen an- und berührt. Buchstäblich.

Um die Macht der Berührung hat sich sogar eine eigene alternativmedizinische Disziplin gebildet: die Haptonomie – die Lehre von der Berührung, die der Niederländer Frans Veldman Mitte der Fünfzigerjahre entwickelte.

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