Zeichnungen mit 

Körper Wahrnehmung

durch die Bildhaftigkeit der Vorstellung gegenüber der Leibhaftigkeit der Wahrnehmung

  • Grey Facebook Icon
  • Grey Instagram Icon
  • Grey Pinterest Icon

Körperschema_01

durch die Erscheinung der Vorstellung im inneren Vorstellungsraum gegenüber der Wahrnehmung im äußeren objektiven Raum

  • Grey Facebook Icon
  • Grey Instagram Icon
  • Grey Pinterest Icon

Körperschema_02

Körperschema_02

durch die unbestimmte und unvollständige Zeichnung der Vorstellung gegenüber der bestimmten und vollständigen Zeichnung der Wahrnehmung in allen Details

  • Grey Facebook Icon
  • Grey Instagram Icon
  • Grey Pinterest Icon

Körperschema_01

durch die Erscheinung der Vorstellung im inneren Vorstellungsraum gegenüber der Wahrnehmung im äußeren objektiven Raum

Körperschema_06

Körperschema_05

durch die Aktivität von Vorstellungen gegenüber der teilweisen Passivität von Wahrnehmungen. Spontaneität der Vorstellungen durch aktive Willensentscheidung und Gefühlsregung, vgl. a. Subjekt-Objekt-Spaltung.

Nach Karl Jaspers gehört das Körperschema zum daseinsphilosophisch interpretierten Leibbewusstsein. Das Körperschema ist mit der Anschauung des Raumbildes, das wir von uns haben, zu beschreiben. Jaspers unterscheidet sinnliche Wahrnehmungen von Vorstellungen

Körperschema_07

I'm a paragraph. Click here to add your own text and edit me. Let your users get to know you.

Anatomie, Physiologie, Psychologie

  • Grey Facebook Icon
  • Grey Instagram Icon
  • Grey Pinterest Icon

Das Wechselspiel zwischen Wahrnehmung von Außenwelt und Körperwelt ist ein grundlegendes menschliches Spannungsfeld, das nicht nur in Anatomie und Physiologie, sondern auch in der Psychologie von Bedeutung ist, vgl. auch die begrifflichen Gegensätze der Exterozeption und Propriozeption sowie der Extraversion und Introversion.

Am gegenständlich präverbalen Erkennungsprozess sind beide Hirnhälften beteiligt. Deshalb kann auch die Schädigung einer Hirnhälfte zu gnostischen Störungen sowohl für die gegenständliche Umwelt als auch für Teile des eigenen Körpers führen. Mit der Sprachentwicklung und der Kommunikation durch gesprochene und geschriebene Symbole wird eine Hirnhälfte dominant. Dieser sprachdominanten Hirnhälfte ist das Erkennen und Äußern von Symbolen ausschließlich vorbehalten. Das von ihr entwickelte Körperschema bleibt auch nach Verlust eines Gliedes als Ganzes bestehen.

Aufgrund der anatomisch nachweisbaren somatotopischen Gliederung der sensomotorischen Rindengebiete des Gehirns stellt sich die Frage, ob die zerebrale Integrationsleistung, die als Voraussetzung für ein intaktes Körperschema angenommen werden muss, in Analogie zu der sensomotorischen auch als autotopischer Homunculusbezeichnet und nachgewiesen werden kann. Diese Integrationsleistung ist vielfach an die höchsten Zentren der Hirnrinde gebunden. Bereits die primären rezeptiven (sensiblen) Rindenfelder (Primärfelder, Primäre Rindenfelder) in welche die sensibel-motorischen Reize aus der Peripherie projiziert und welche dort zuerst verarbeitet werden, stellen „gewissermaßen ein verkleinertes, aus Hirnsubstanz bestehendes Modell bestimmter peripherer Körperregionen“ dar.

 

Diese Aufgabe der Integration und Koordination erfolgt jedoch offenbar in drei verschiedenen Stufen von den Primärfeldern bis hin zu den tertiären Assoziationsfeldern der dominanten Hemisphäre (Areae 39 und 40 sowie wahrscheinlich auch Area 37).

 

Bei der Klärung der Frage, ob auch für das Körperschema ein gegliedertes somatotopisches Substrat besteht, sind eher gewisse Zweifel angebracht. Es bestehen Gründe für die Annahme, dass es sich hier um ein rein funktionelles Zusammenspiel der verschiedenennicht topisch gegliederten Hirnfelder handelt, da diese Funktion bereits bei Übermüdung gestört sein kann. Auch die späte lebensgeschichtliche Ausreifung der Areae 37, 39 und 40 spricht für diese Annahme. Das Roche-Lexikon Medizin bezeichnet die Körperfühlsphäre (sensible Rinde) als teilweise somatotopisch gegliedert, da auch die Verbindungen zu dem (primären) somatotopisch und segmental gegliederten Rindenfeld des Gyrus postcentralis berücksichtigt werden müssen.

 

Gleichwohl kommt es bei Herden in der (rechten) dominanten Parietalregion zu einer Nichtbeachtung der linken Körperhälfte (Neglect). Der Kranke nimmt dann z. B. nicht die Lähmung seiner linksseitigen Gliedmaßen oder auch eine Blindheit wahr (Anosognosie, Antonsches Syndrom). Auch ohne Lähmung können ausgeprägte neuropsychologische Störungen auftreten. Ähnliche Beobachtungen können auch bei den Ich-Störungen (z. B. Depersonalisation) festgestellt werden. Es gibt offenbar auch hier für die Repräsentanz eines von der Psychologie geforderten Ichs zwar lokalisatorische neuronale Hinweise, jedoch kein spezielles Hirnzentrum, da diese Aufgaben offenbar zu differenziert und vielfältig sind.

BE ARTISTIBAMM

WE DELIVER 

WE SOCIALIZE

WE ANSWER

We Thought You'd

Never Ask

© 2017 by Hyechin. Proudly created with kong