Wahrnehmung in der Gruppe durch Berührung mit Hautsound

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(Abb.1)

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(Abb.2)

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(Abb.3)

Neuronale Anpassung in der Guppe mit Nutzung der Bioelektrizität

durch körperliche Berührung mit Hautsound

 

Neuronale Synchronisierung in der Kunst während der Nutzung von Bioelektrizität - ist das möglich?

 

Dies ist eine Hypothese, an die ich während des Sonanz-Projekts(Tagesstätte der Heimstätten Wil der Psychiatrie St. Gallen Nord in der Schweiz und die Ateliers-Living Museum) gedacht habe. Das Grundprinzip des Konzepts "Ton und Ton" ist die Nutzung von Körperstrom, nämlich Bioelektrizität.

 

 

Ich bin oft im Gespräch vor allem mit schizophrenen Patienten oder Demenzen Patienten in der Praxis, und mir wurde klar, dass ich mit ihnen nicht normal sprechen kann. Sie brauchen grundsätzlich ein Kommunikationsmittel.

 

Eine Forschungsbericht 2007 - Max-Planck-Institut für Hirnforschung zeigt Neuronale Synchronisation als Mechanismus für Pathologie und Entwicklung in kortikalen Netzwerken.(Siehe Abb. 1-2)

 

 

Menschen brauchen immer ausreichenden und wohlmeinenden Körperkontakt, um zentrale Körperfunktionen wie beispielsweise Wärmehaushalt, Immun- und Herz-/Kreislaufsystem zu regulieren und kommunizieren.

 

 

Aber wie? Körperlicher und neurogischer Kontakt zwischen fremde Menschen ist nicht so einfach und für Patienten ist ein solcher Kontakt noch schwieriger, selbst wenn er dringend benötigt wird. Durch die Berühungskonzept kann es möglich sein, miteinander in der Nähe zu kommen und weiter zu sprechen. Die folgenden Fotos zeigen, wie es möglich sein kann. (Siehe Abb.5-6-7-8)

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(Abb.4)

„TON & TON“ anlässlich der

Jahresausstellung Klasse Connert 2019

Master-Studiengang Bildnerisches Gestalten und Therapie

Raum A.U1_01

 

Nach einem Konzept von Hyechin Kong & Gruppe 30:

Fabian Amend, Simon Baumgart, Carolin Behr, Judith Hepting, Marie Holzer, Hyechin Kong,

Fabienne Mueller, Marie-Claire Nun, Eveline Reinholz, Miyamoto Rin, Maria Studer

 

Vernissage: Samstag, 20. Juli 2019, 14 - 24 Uhr

Eröffnung durch Präsident Prof. Dieter Rehm

(14 Uhr, Foyer Altbau)

 

Get-together bei Prof. Senta Connert:

15-17 Uhr, Raum A.U1_03

 

Open end Klasse Connert A.U1_01

Ausstellung 21.-28.7., 14 - 21 Uhr,

außer Mi 24.7., 17 - 21 Uhr

Akademie der Bildenden Künste München

Akademiestr. 2 – 4, 80799 München

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(Abb.5)

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Neuronale Adaptation: 

Neuronale Adaptation bzw. sensorische Adaptation ist die Anpassung der Reaktionsbereitschaft eines sensorischen neuronalen Systems an einen konstanten Reiz. Es handelt sich dabei um ein ökonomisches Prinzip der Anpassung. Wenn man etwa die Hand auf eine Tischplatte legt, dann verschwindet allmählich die bewusste sensorische taktile Rückmeldung bis sie unter Umständen ganz verschwindet. Ähnliches kann man beobachten, wenn man ein enges Kleidungsstück anzieht, dessen Enge aber mit der Zeit im Wahrnehmungsstrom ausgeblendet wird. Damit ist dieser neuronale Mechanismus ähnlich dem Prozess der Habituation, wobei aber die Habituation ein bewusstes Phänomen darstellt, während die neuronale Adaptation ein physiologisches Phänomen darstellt. (Stangl, 2020).

- Ton und Ton

- 5 Töne

- 5kg Ton

- 6 Personen

- Arduino

- Wasserdichte Kabel

Checkliste - Häufigkeit

Haut Kontakt

Augen Kontakt

Haltung

Beteiligung

Dauer

Berührung: 

Hautkontakt ist für uns Menschen lebenswichtig. Zugegeben, nicht jede Berührung wird von uns als angenehm empfunden. So mancher Körperkontakt, manches Anfassen und Antatschen kann auch aufdringlich oder gar verletzend sein. Insbesondere wenn dabei Distanzzonen unterschritten beziehungsweise Intimsphären verletzt werden.

 

In den meisten Fällen aber wirkt die Berührung wahre Wunder. Schon Säuglinge reagieren auf die Sinneswahrnehmung positiv und mit Wohlbefinden. Sanftes, liebevolles Streicheln oder auch einfach nur umarmt und gehalten werden, senkt automatisch unseren Stresslevel und den Puls. Unser Körper reagiert auf Berührung, Zärtlichkeit und Hautkontakt unmittelbar: Ängste nehmen ab, wir kommen zur Ruhe, sogar das Immunsystem wird dadurch gestärkt.

Grund dafür ist unter anderem die Ausschüttung zweier Hormone bei Berührungen:

  • Oxytocin – es stärkt Vertrauen und die Bindung zwischen Menschen.

  • Serotonin – auch Kuschelhormon genannt. Es hebt die Stimmung und eliminiert Depressionen.

Die Haut ist das größte Sinnesorgan des Menschen. Sie überzieht unseren ganzen Körper. Bei einem Erwachsenen kann das eine Fläche von knapp zwei Quadratmetern ausmachen. Wir können uns die Nase, Augen und Ohren zuhalten, den Mund schließen – aber den Tastsinn ausschalten können wir nicht.

„Es gibt kein Säugetier, das sich ohne Berührung adäquat entwickelt“, erklärte zum Beispiel der Psychologe Martin Grunwald von der Uni Leipzig im Wissenschaftsmagazin GEO. „Es überlebt den Mangel an Kontakt nicht.“

Nicht zufällig werden Streicheleinheiten inzwischen auch als Dienstleistung angeboten – etwa in der Körperpsychotherapie. Ebenso wenig ist es ein Zufall, dass etwa Jesus bei seinen Heilungen Menschen berührt oder die Hände aufgelegt hat. Überhaupt gehört das Handauflegen in zahlreichen Religionen zu einem segnenden, heilenden Ritual, das Menschen an- und berührt. Buchstäblich.

Um die Macht der Berührung hat sich sogar eine eigene alternativmedizinische Disziplin gebildet: die Haptonomie – die Lehre von der Berührung, die der Niederländer Frans Veldman Mitte der Fünfzigerjahre entwickelte.

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Gemischite Gruppe,

Egal fremd, sie vertrauen miteinander und genießen nur die Töne, es ist echt Kunst und Kairos Moment!!

(Abb.6)

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Seniore Gruppe,

Unsere Augen sind gute Messung Gerät für unsere Emotion. Bevore der Sitzung waren die Teilnehmer keine Augen Kontakt mit mir, aber nach der Hören des Klanges fokusierten sie genau miteinander.

(Abb.7)

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Kinder Gruppe,

während der Sitzung haben die Kinder sehr gute Gruppen Dynamik gezeigt, ohne die Konzentration Verlust. Und konzentrieren sie nur die Ton Frequenz.

(Abb.8)

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